Druckkosten senken: Erst denken, dann drucken!

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Druckkosten senken: Erst denken, dann drucken!

12. April 2018 Allgemein Druckerzubehör Service Tinten Toner 0

Erster Gedanke beim Druckerkauf ist meist der Anschaffungspreis. Ist der Drucker billig, neigt man zum Kauf. Doch ein Schnellschuss beim Druckerkauf kann sich als Mogelpackung entpuppen, wenn man auf die Druckfolgekosten stößt. Die Tintenpatronen sind schnell am Ende ihrer Kapazität und ein Nachkauf teurer Druckerpatronen belastet den Geldbeutel. Hier sollte man schon vor dem Kauf die Kosten für neue Druckerpatronen gut recherchieren.

Doch nicht nur Druckerpatronen gehen ins Geld – das eigene Druckverhalten sollte hinterfragt werden. So sollte man sich bereits vor dem Drucken eines Dokuments die Frage stellen: Brauche ich den Ausdruck wirklich?

Viele Seiten werden aus reiner Gewohnheit gedruckt. Man möchte “einfach etwas in der Hand haben”. Doch es macht z.B. keinen Sinn, Bestellbestätigungen aus Onlinekäufen zu drucken. Genauso wie die dazugehörige Zusammenfassung der Bestellung. Alle Daten, die für einen Onlinekauf erforderlich sind, können jederzeit online abgerufen werden (wenn man sie überhaupt mal benötigt). Einzig ein Ausdruck der Rechnung macht wirklich Sinn, denn diese sollte griffbereit sein, wenn man z.B. einen Gewährleistungsanspruch gelten machen muss oder diese zur Vorlage beim Finanzamt benötigt.

 

Umwelt und Ressourcen 

Demzufolge schont man nicht nur den Geldbeutel sondern auch die Umwelt. Denn die Herstellung von Druckerpatronen, Druckertinte und Toner erfordern neben Erdöl und chemischen Zusammensetzungen auch viel Wasser und Energie. Dazu müssen Berge von Leerpatronen und leeren Tonerkartuschen aufwendig entsorgt werden. Druckerpapier wird aus Zellstoff der Bäume hergestellt und mittels Bleichmitteln weiterverarbeitet, beides belastet gleichermaßen die Umwelt.

 

Ersparnis und Nachhaltigkeit

Da man aber nie ganz auf einen Ausdruck verzichten kann, hier ein paar Tipps, wie man Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen schonen kann:

  • Vorab-Recherche beim Druckermodell nach den Druckfolgekosten für Druckerpatronen oder Toner
  • Wenn vorhanden, den Duplexdruck (doppelseitiger Druck) am Drucker wählen. Das spart die Hälfte an Papier
  • Reiner Textdruck, farbige Texte und Grafiken, die nicht in hoher Qualität benötigt werden, als s/w-Dokument drucken. So beschränkt man seinen Tintenverbrauch auf die schwarze Druckerpatrone bzw. den schwarzen Toner
  • Wenn möglich, kleine und/oder dünne Schriftarten wählen
  • Onlineinhalte können per ‘Copy’n Paste’ in ein Text- oder Worddokument kopiert, gespeichert und als Vorlage bearbeitet werden
  • PDF-Druck erstellen: Ein Dokument als PDF auf dem Rechner gespeichert kann jederzeit wieder aufgerufen werden (in der Cloud gespeichert sogar von überall aus)
  • Einseitig bedrucktes Papier, das nicht mehr benötigt wird, kann auf der leeren, unbedruckten Seite als Schmierzettel für Notizen, Einkaufszettel usw. dienen
  • Wer viel Texte druckt, sollte sich für einen günstigen Laserdrucker entscheiden. Die Druckfolgekosten pro gedruckter Seite fallen für Toner viel geringer aus, als für teure Druckertinte (weiterer Vorteil: Tonerkassetten müssen nicht so oft gewechselt werden, da die Reichweite im Gegensatz zu Tintenpatronen viel höher ist)

 

Fazit: Es ist gar nicht schwer – wer seine Druckkosten senken und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schonen will, kann sich leicht an den o.g. Tipps orrientieren. So handelt man verantwortungsvoll, spart bares Geld und trägt ein klein wenig dazu bei, unsere nicht unendlich verfügbaren Ressourcen an die nächste Generation weiterzugeben.

 

 

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